Beleg

In der Konsolidierungslösung Doppik al dente!® werden alle Daten des Gesamtabschlusses in Belegen verwaltet.

Dies gilt sowohl für die Daten der Betriebs-Buchführung als auch für die Daten der Delta-Buchführung.

Die Belege werden nach Belegarten klassifiziert.

Einige Belegarten können in Sachverhalte unterteilt werden.

Für manche Belegarten unterteilen sich die Belege in Teil­belege.

 

Belegart

Die Belegarten klassifizieren die Belege und bilden den "universellen Rahmen" für alle Aspekte des Ge­samt­ab­schlus­ses. Sie sind fest durch das Programm vorgegeben:

  • KURZ
    Meldung der Kurz-Kontensalden aus der Betriebs-Buch­führung.
  • K1
    Meldung der Grundinformationen aus der Betriebs-Buch­führung.
  • KK
    Korrekturen zu den aus der Betriebs-Buchführung gemel­deten Werten.
  • K2
    Anpassung von Ansatz und Bewertung
  • K3
    Aufdeckung und Abschreibung der Stillen Reserven
  • C1
    Meldung der Beteiligungs-Buchwerte und Berechnung / Abschreibung des Firmenwerts
  • C2
    Konzerninterne Verrechnungen

 

Betrieb

Als Betriebe bezeichnen wir die Konzerntöchter im "kom­munalen Konzern". Zuweilen benutzen wir den Begriff "Betriebe" auch als Oberbegriff für die Konzernmutter (die Kommune) und die Konzerntöchter.

 

Betriebs-Buchführung

Den Anteil des Gesamtabschlusses, den die Betriebe melden, bezeichnen wir als Betriebs-Buchführung. Er ist sozusagen ein "Spiegelbild" dessen, was die Betriebe in ihrer eigenen Buch-führung aufzeichnen.

Siehe auch: Delta-Buchführung.

 

Delta-Buchführung

Den Anteil des Gesamtabschlusses, der über die Betriebs-Buchführung hinaus eigenständig gebucht wird (zum Beispiel Buchungen zur Anpassung von Ansatz und Bewertung) bezeichnen wir als Delta-Buchführung.

Hier stehen die Funktionen einer "üblichen" Buchführung (Jahresübertrag der Bilanzkonten, Buchung des Jahreser­gebnisses in die Bilanz) zur Verfügung.

 

 Fertigmeldung

Ein Beleg kann (bezüglich der aktuellen Konsolidierungs-Periode) fertig gemeldet werden, wenn er "vollständig" ist.

Die Fertigmeldung wird durch das Programm zurückgewiesen, wenn der Beleg formale Unstimmigkeiten enthält.

 

Kurzkontenplan

Beim Kurzkontenplan handelt es sich um eine "kompakte Form" eines Konzernkontenplans.

Er stellt sozusagen das "allgemeingültige Gerüst" aller Positionenpläne dar.

 

Lebensakte

Die Belege stellen Buchungs-Tatbestände in ihrem Zeitverlauf über mehrere Jahre (oder  Perioden) dar. Typisches Beispiel ist die (Korrektur für eine) Aktivierung und Abschreibung eines Vermögensgegenstands.

Die jahresübergreifende Sicht des einzelnen Belegs ist sozusagen die "Lebensakte" des betreffenden Buchungs-Tatbestands.

 

Mandant

Die Konsolidierungslösung Doppik al dente!® bietet die Möglichkeit, in einer Installation die Gesamtabschluss-Daten unterschiedlicher Mandanten (Kommunen) zu führen.

Es gibt keine inhaltlichen Bezüge zwischen den einzelnen Mandanten.

 

Meldebogen

Der Meldebogen beschreibt einen Buchungs-Tatbestand des Gesamtabschlusses in seiner "inhaltlichen Sicht".

Alle Daten des Gesamtabschlusses werden in Meldebögen erfasst. Ein Meldebogen wird einem Beleg (bzw. einem seiner Teilbelege) in jeweils einer bestimmten Periode "angeheftet".

 

Periode

Zeiteinheit des Gesamtabschlusses ist das Geschäfts- oder Haushaltsjahr. Zu Erstellung von unterjährigen Gesamtab-schlüssen kann das Jahr in Perioden (beispielsweise Monats- oder Quartalsperioden) unterteilt werden.

Eine Periode stellt entweder die "Vergangenheit", die "Zukunft" oder die aktuelle Konsolidierungs-Periode dar.

 

Positionenplan

Der Positionenplan ist der "Konzern-Kontenplan". In der Konsoli-dierungslösung Doppik al dente!® sind Positionenpläne in unterschiedlicher Ausprägung (zum Beispiel nach dem Kom-munalrecht der einzelnen Bundesländer) hinterlegt.

 

Sachverhalt

Die Belegarten bilden einen "universellen Rahmen" für alle Aspekte des Gesamtabschlusses. Bei einigen Belegarten kann dieser Rahmen durch Sachverhalte verfeinert und konkretisiert werden.

Die Sachverhalte werden durch die Konsolidierungsstelle konzernweit festgelegt und im Verfahren eingerichtet. Auf diese Weise entsteht ein "maßgeschneidertes Gerüst" für den Gesamtabschluss.

Zu den Sachverhalten können je Betrieb ein oder mehrere Belege angelegt werden. Dies dokumentiert den Tatbestand, dass ein bestimmter Sachverhalt in einem bestimmten Betrieb "vorkommt".

 

Spiegel

Das Programm arbeitet mit fest vorgegebenen Systematiken für den Anlagenspiegel sowie für den Forderungs- und Verbind­lichkeitenspiegel.

 

Teilbeleg

Die Belege bestimmter Belegarten unterteilen sich in Teil-belege.

Beispielsweise unterteilen sich die Belege der Belagart K1 (Meldung der Grundinformationen aus der Betriebs-Buch­führung) in Teilbelege für die Meldung der Kontensalden, der Gewinnverwendung, des Anlagenspiegels, des Forderungs-spiegels und des Verbindlichkeitenspiegels.

Einem Teilbeleg kann in jeder einzelnen Periode ein Melde­bogen "angeheftet" werden.

Ein Teilbeleg stellt jedoch nur eine Teil-Sicht eines Belegs dar. Die Fertigmeldung erfolgt auf der Ebene des Belegs.

 

Variante

Ein Mandant kann in unterschiedliche Varianten unterteilt werden. Damit können parallel verschiedene Arten des Gesamt-abschlusses (zum Beispiel als Plan-Rechnung, Ist-Rechnung oder Vergleichsrechnung nach HGB) durchgeführt werden.

 

Die wichtigsten Funktionen der Software im Überblick >>